Ich will erzählen, was er an mir getan hat!

28.01.2024

Fünf Kirchgemeinden aus dem Bezirk Basel waren zum Festgottesdienst eingeladen, in welchem auch ein Wechsel in der Bezirksleitung vorgenommen wurde. Der Gottesdienst wurde per IPTV in den gesamten Kirchenbezirk übertragen.

Bezirksapostel Jürg Zbinden legte der Predigt das Bibelwort aus Psalm 66, 16 zu Grunde: «Kommt her, höret zu alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an mir getan hat.»
Die Sängerinnen und Sänger des Projektchors, der bereits den Stammapostelgottesdienst umrahmen durfte, sangen als Eingangslied «Liebe, die du mich zum Bilde». Gott ist Liebe und seine Liebe hat eine andere Qualität als die menschliche. Gottes Liebe ist durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist in uns ausgegossen, will sich nun artikulieren und sich in unseren Worten und Taten zeigen.

Kommt her, höret alle zu
Immer, wenn wir mit Gott in Kontakt treten, werden wir zu einer Aktion aufgefordert. Seine Liebe lebt, wirkt und verändert etwas. Gottesdienst wirkt, wenn im Alltag etwas umgesetzt wird.

Die ihr Gott fürchtet
Gottesfurcht ist nicht die Angst vor einer Strafe, sondern das Wissen, dass Gott es immer besser weiss als wir. Alles, was wir tun können, können wir nur, weil Gott uns dazu befähigt!

Ich will erzählen
Es soll uns ein Bedürfnis sein, die Wahrheit weiterzugeben. Wir wollen nicht einfach nur «dahinplaudern» oder emotionslos reden, sondern uns überlegen, wie wir etwas Grosses und Wichtiges weitersagen. Die Begeisterung von Gottes Taten soll uns vom Hocker reissen!

Was er an mir getan hat
Lasst uns Inventur machen – was erhalten wir von Gott? Gott schenkt uns aus Gnade das Heil in der Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Er schenkt uns die Sündenvergebung, das Heilige Abendmahl, die Gemeinschaft in der Kirchgemeinde, den Frieden des Auferstandenen, seinen Segen, und so vieles mehr…

Christsein passiert nicht einfach im stillen Kämmerlein. Wir wollen die Liebe und die frohe Botschaft weitertragen, weil es uns drängt und weil wir es dem Nächsten ebenso gönnen! Ganz nach dem Zitat von Stammapostel Schneider: «Der neue Mensch erzählt, was Gott für ihn und den Nächsten machen will. Er stellt sich nicht selbst in den Mittelpunkt.»

Nach dem Sakrament des Heiligen Abendmahls, das auch für die Entschlafenen gespendet wurde, nahm der Bezirksapostel den geplanten Wechsel in der Bezirksleitung vor: Bezirksevangelist Heinz Jenne wurde in den gesegneten Ruhestand versetzt und Priester Frank Wolff zum Vertreter des Bezirksvorstehers ernannt.

Mit dem Chorlied «Halt mich an der Hand» schloss sich der Bogen zum Stammapostelgottesdienst, der drei Wochen zuvor in derselben Kirche stattfinden durfte.

Bericht: vdo, Bilder: nwu