Gemeinde-
und Bezirkssuche

Bezirksapostel-Gottesdienst in Basel

12.08.2018

„Was soll ich dir tun?“. Diese Frage findet sich in der Geschichte vom Öl der armen Witwe (2. Könige 4, 2) und dient Bezirksapostel Jürg Zbinden als Grundlage für den Sonntagsgottesdienst am 12. August 2018 in Basel.
Eingeladen sind die Gemeinden Allschwil, Oberwil, Reinach, Stein und Basel.

 
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Warum, fragt er, kann uns diese Geschichte so viel sagen? Was am Handeln der bedürftigen Frau kann uns in unserem heutigen Glaubensleben Erkenntnis bringen? Der Bezirksapostel zählt folgende Punkte auf:


1)   Wissen, wo die Hilfe herkommt
Die Witwe ging zum Propheten und hat ihn um Hilfe gebeten.


2)   Lassen wir Gott die Art der Hilfe bestimmen
Die Witwe ist nicht mit einer Liste an Wünschen zum Propheten gegangen, sondern mit dem Glauben, dass er die richtige Hilfe für sie findet. Manchmal müssen wir uns vielleicht überwinden, einen Ratschlag zu befolgen, da er nicht in unser Schema passt oder uns gar unlogisch erscheint. 


3)   Was ist dein Beitrag?
Die Probleme der Witwe wurden nicht einfach gelöst. Sie musste ihren Teil dazu beitragen (Möglichst viele Krüge auftreiben). Was kannst du tun? Vielleicht ist es nur ganz wenig, zentral ist, dass wir unseren Beitrag dazu leisten. 


4)   Die Hilfe kommt manchmal durch unsere Mitmenschen
Gottes Hilfe erfahren wir oftmals indirekt durch unsere Mitmenschen. Und – wie auch bei der Witwe, es kann sogar sein, dass wir unsere Mitmenschen um Hilfe bitten müssen.  


5)   Die doppelte Gabe des Wortes Gottes
Das Öl hat zwei Bedeutungen in der Geschichte: es ist einerseits wertvolles Gut und damit ein Zahlungsmittel, andererseits ist es aber auch Nahrung. So wie Elisa der Witwe geraten hat, „nähre dich“, so vermag auch das heutige Wort Gottes unseren Glauben zu stärken und gibt uns Kraft zu Veränderung und Entwicklung.


Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes dienen Bischof Wihler und Bezirksevangelist Stephan Schneider aus dem Bezirk Mittelland mit folgenden Gedanken:


Er hört ihr Schreien
Bischof Wihler betont den Umstand, dass die Witwe Elisa schreiend um Hilfe gebeten hat und verweist auf Psalm 145, 19: „Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen“. Gott ist uns immer nahe -  auch wenn wir ihn nicht sehen, so kann er uns sehr wohl hören.


100% Vertrauen = All-inclusive Paket
Bezirksevangelist Schneider zeigt auf, dass 100%iges Vertrauen auf Gott ein „all-inklusiv Paket“ für das irdische und ewige Leben ist. Nur – wir müssen jeden Tag dafür arbeiten und Glaubenserlebnisse machen, damit wir das auch erfassen können.


Im Anschluss an den Predigtteil spendet Bezirksapostel Zbinden vier Erwachsenen und sechs Kindern den Segen zur Heiligen Versiegelung. Damit neigt sich ein inhaltsreicher Gottesdienst dem Ende zu, welcher sehr würdevoll vom Basler Projektchor, dem Organisten und Instrumental-Ensemble umrahmt wurde.